Glossar: M N O

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M-JPEG

Abkürzung für "Motion-Joint Picture Expert Group". Ein Dateiformat für eine hardwareabhängige Kompression. Hierbei wird jedes Einzelbild einer Videosequenz vollständig und für sich selbst via JPEG komprimiert. Gegenüber dem MPEG-Verfahren bot die M-JPEG-Technik lange Zeit den besonderen Vorteil, dass Videosequenzen am Computer erträglich nachbearbeitet werden konnten. Die Reduktion der Videodaten durch die angeschlossene Hardware betrug ca. 22 MB/Sek.

Das M-JPEG-Kompressionsverfahren wird immer noch von einigen Videoschnittkarten verwendet. Allerdings ist dieser Standard nicht vollständig genormt, so dass in der Regel M-JPEG AVI-Dateien auf der Hardware anderer Hersteller nicht  abgespielt werden können.

MIDI

Engl. Musical Instrument Digital Interface. Ein Industriestandard zur Übertragung von Steuerbefehlen für elektonische Musikinstrumente und Studiogeräte.

MPEG

Abkürzung für: motion pictures experts group (www.mpeg.org)
Organisation die das Dateiformat und Verfahren zum platz sparenden Komprimieren und Speichern von Video- bzw. Multimediadaten (Video, Bild- und Tondaten) in hoher Qualität festlegt hat. Der MPEG-Standard unterteilt sich mittlerweile in MPEG-1, MPEG-2, MPEG-3 und MPEG-4, wobei der MPEG-3-Standard mittlerweile in MPEG-2 integriert wurde und nicht weiter von Bedeutung ist.

NLE oder Non Linear Editing

Steht für die elektronische Video-, Bild- oder Tonbearbeitung auf Festplattensystemen. Das Material wird dabei von dem Bandmedium auf den Computer übertragen und steht ab diesem Zeitpunkt digital zur Verfügung. Vorteil einer NLE-Bearbeitung ist, daß das Material in beliebiger Reihenfolge und ohne Zeitverlust (z.B. durch Spulvorgänge) zur Verfügung steht. Es findet kein Schnitt im herkömmlichen Sinne statt (Schere bzw. Schneidetisch und Klebepresse), vielmehr wird auf die Video,- Bild- und Tonteile direkt auf der Festplatte in Echtzeit zugegriffen. Die Szenen können nachträglich beliebig gekürzt, verlängert oder verschoben werden. Auch eine Kombination zwischen der nichtlinearen und linearen Bearbeitung ist möglich. Dieses Verfahrung nennt sich Hybridschnitt. Oftmals finden sich NLE-Systeme als komplett vorkonfigurierte Komplettsysteme auf dem Markt.

Non Interlaced

Bezeichnung für die Darstellung am Bildschirm ohne Zeilensprung. Man spricht dabei auch von Vollbildern. Non Interlaced Videos eignen sich hervorragend für die Darstellung an einem Computer-Monitor und Beamer. Auf einem normalen Fernseher betrachtet wirken die Bewegungen allerdings "abgehakt" und gewöhnungsbedürftig.

siehe auch Interlaced