Glossar: G H I

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Gain

Die Camcorder-Funktion "Gain" ermöglicht es die Videosignal-Verstärkungsregelung des Camcorders manuell zu beeinflussen. Hiermit kann z.B. die Restlichtverstärkung angehoben werden, um eine Umgebung die nicht ausreichend ausgeleuchtet ist, aufnehmen zu können. Eine Erhöhung der Restlichtverstärkung, kann jedoch ab einem bestimmten Wert zu einem "Bildrauschen" oder "Bild-Grieseln" führen und damit zum Qualitätsverlust beitragen.

GOP

Engl. Begriff für "Group of Pictures". Bei der MPEG-Verarbeitung wird der Datenstrom in Bereiche von jeweils mehreren einzelnen Bildern, den so genannten GOP's aufgeteilt. Ein GOP enthält drei Arten von Bildern (Frames): I-, P und B-Frames. Die Länge dieser GOPs gibt die Anzahl dieser I-,P oder B-Frames an und bestimmt damit wesentlich die Qualität eines MPEG-Videos.

Halbbild

Um auf einem herkömmlichen Fernseher möglichst flimmerfreie Bilder (Video) darstellen zu können werden bei einem PAL-System die 25 Vollbilder in zwei Halbbilder zerlegt und ineinander verzahnt. Das erste Halbbild erhält dabei alle Zeilen mit ungeraden Zeilennummern und das zweite Halbbild alle geraden Zeilen. Diese Halbbilder werden mit einer Frequenz (50 Hertz bei PAL-Geräten bzw. 60 Hertz bei NTSC-Geräten) hintereinander übertragen. Durch diese Verzahnung entstehen die für Video typischen geschmeidigeren Bewegungen.

siehe auch Frame

HDTV

Engl. Abk. für High Definition Television. Es handelt sich dabei um eine Fernsehnorm mit wesentlich erhöhter Zeilenanzahl und Bildpunktdichte. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von HDTV-Normen: 720/30p, 720/60i, 720/60p, 1080/50i, 1080/60i, 1080/30p, 1080/24p, 1080/25p. Wobei ein p oder i für progressiv und interlaced steht. Die Zahl davor für die Bildanzahl angeführt von der Zahl für die Auflösung. Die international geregelte Variante des HDTV-CIF Formats ist die Auflösung mit 1080 aktiven Zeilen bei einer Bildrate von 24 Vollbildern mit progressiver Abtastung (p). Das Bildseitenverhältnis beträgt 16:9.

Harter Schnitt

Eine aufeinanderfolgende Anreihung einzelner Video- oder Bildsequenzen (engl. assemble = zusammensetzen). Mit einem Assemble-Schnitt wird eine Szene an bereits vorhandene Szenen angehängt. Siehe lnsertschnitt

Hosiden-Anschluss

siehe S-Video

Insertschnitt

Bezeichnet das Einfügen von Video oder Bildern wobei die Tonspur i.d.R. erhalten bleibt. Start und Ende des lnserts können, je nach Editing-Programm vorher genau festgelegt werden. Die ursprüngliche Bildinformation wird allerdings durch das lnsert gelöscht, bzw. sofern es die Videoschnitt-Software (z.B. Canopus Edius) zulässt, um die Anzahl der eingefügten Bilder nach hinten verschoben.

Interlaced

Bezeichnung für das "Zeilensprungverfahren". Man spricht auch von Halbbildern. Dabei wird das Bild, um ein Flimmern am TV-Bildschirm zu verhindern, in zwei Teile zerlegt. Ein Bild besteht damit aus zwei Bildhälften; aus ungeraden Bildzeilen (1, 3, 5, ...) und die andere Bildhälfte mit dem geradzahligen Anteil (2, 4, 6, ...). Die Bilder sind ineinander verzahnt und verschoben zusammensetzt. Diese beiden "Halbbilder" mit Zeilensprung bringt der TV-Bildschirm im Abstand von 1/50 Sekunde hintereinander auf den Schirm, was wiederum für eine flüssigere Bewegung mit deutlich weniger Flimmern sorgt. Nut bedingt geeignet ist diese Methode für die Darstellung auf einem Computer-Monitor oder Beamer. Hier eignet sich das Non Interlaced Verfahren besser.