AAbblendeOder auch Fader genannt. Bezeichnet ein langsames Schliessen der Kamerablende. Hierbei wird das Video langsam abdunkelt. Das Gegenstück dazu ist die Aufblende, welche wiederum das Bild langsam einblendet. Die Ab- oder Aufblende kann bei einigen Kameratypen direkt im Camcorder durchgeführt werden, was jedoch nur bedingt ratsam ist, da nicht immer eine weiche Blende passend ist. Diese Funktion führt man besser in der Postproduction, direkt am Schnittplatz aus. AbspannAuch Nachspann genannt, erfolgt am Ende eines Videos bzw. Films und
stellt zusammenfassend alle Beteiligten der Produktion namentlich dar.
Teilweise kann diese Zusammenfassung auch im Vorspann erfolgen, was dann
zu Anfang des Films der Fall wäre. Bei einem Hochzeitsvideo wäre es z.B.
denkbar neben dem Brautpaar auch die Hochzeitsgäste namentlich im Abspann
aufzuführen. Idealerweise unterlegt man einen Abspann mit Musik und
Bildern, z.B. mit unserem lizenzfreien Footage-Material
AchsensprungHierbei handelt es sich um einen Aufnahmefehler, bei dem die Kamera über die so genannte optische Achse hinaus bewegt wird. Dadurch scheinen bewegte Motive plötzlich in die entgegengesetzte Richtung zu fahren, oder Objekte plötzlich auf der anderen Seite, etc. Wenn Sie mit zwei Kameras filmen ist darauf zu achten, das sich beide Kameras auf der selben Seite der Achse befinden. AE-ShiftManuelle Einstellmöglichkeit der Camcorder-Belichtungsautomatik. Aliasingsiehe
AlphakanalAlpha steht für die Transparenz eines Bildes, dessen Wert zwischen 0% und 100% liegen kann. 0% bedeutet, dass keine Transparenz gegeben ist, 50% würde zu gleichen Teilen das Alphabild und das Hintergrundbild mischen, und 100% würde das Bild im Hintergrund voll deckend abbilden. Ein Alphawert kann sich entweder auf das gesamte Bild beziehen, oder aber auch nur für einen Bildpunkt (Pixel) definiert sein. Sehr oft werden Alphakanäle in Verbindung mit Masken verwendet um so Teile des Hintergrundbildes zu überlagern. Analog-InBezeichnet die Möglichkeit "altes" analoges Video in ein digitales
Format zu wandeln. Geeignete Analog-In Quellen können z.B. sein: ein
freigeschalteter Analog-In Camcorder oder besser ein A/D Wandler z.B. aus
der Serie
Antialiasingsiehe
Assemble-Schnittsiehe
Audio-ScrubingBezeichnet die Möglichkeit in der Timeline des Videoschnittprogramms durch den Film zu fahren (scrubben) und dabei den Ton des Videos (verzerrt) mitzuhören. AuflösungDie Anzahl der Bildpunkte die horizontal und vertikal dargestellt werden können. Von der Auflösung ist beispielsweise auch die Qualität des Videos abhängig. Grundsätzlich gilt: je höher die Auflösung (also je mehr Bildpunkte verarbeitet, bzw. dargestellt werden können) desto mehr Details lassen sich abbilden. AVIEnglische Abkürzung für "Audio-Video-Interleave" und wurde von Microsoft Windows für digitales Video geprägt. BBatch CaptureEine Möglichkeit zur automatisierten Aufnahme, bzw. Übertragung von Videodaten auf den PC. Bei diesem Prozess wird eine Liste von Informationen über Anfang und Ende einzelner Szenen abgearbeitet und die entsprechenden Dateien auf der Festplatte abgelegt. BetacamEin von Sony entwickeltes 1/2"-Videoformat, welches bis zur
BidirektionalBezeichnet den Signalweg (z.B. Datentransfer) in zwei Richtungen. BildkompressionVerfahren zur Verringerung der Datenmenge von digitalen Bild- und Videodateien. Grundsätzlich gilt: Eine Bildkompression geht immer zu Lasten der Bildqualität. Je höher die Kompression eingestellt ist, desto schlechter wird das Bild, aber desto weniger Platz wird auf dem Datenträger für die Speicherung des Bildes benötigt. BildseitenverhältnisRegelt das Verhältnis von Breite zu Höhe eines Bildes. Bei einem 4:3
TV-Format ist das Verhältnis 1,33:1. Beim Breitbildformat (z.B. bei
CCanopusHersteller von Multimedia und Video Software und Hardware. Besonders
hervorzuheben ist hier die
CapturingEin Begriff der zu Analog-Zeiten das digitalisieren von Videosignalen und
damit das Speichern der
Daten auf einem Datenträger (z.B. Festplatte) bezeichnete.
Fälschlicherweise wird heute, wo vorwiegend mit digitalen Camcordern
gefilmt wird und die Videodaten mittels einer OHCI- (Firewire)
Schnittstelle auf den Computer übertragen werden, immer noch von Capturen
gesprochen. Die Videoübertragung bei
CCD-ChipFindet sich sowohl in Foto- wie auch Videokameras und ist ein kleiner Halbleiter-Bildwandler, der das Bild mit Hunderttausenden von Fotosensoren einfängt und in elektronische Signale umwandelt. Diese Informationen werden im nachfolgenden Signalteil für die Speicherung aufbereitet und je nach verwendeter Technik entsprechend komprimiert. ChromakeyBei diesem Verfahren nimmt man einen Gegenstand oder eine Person vor einer einfarbigen Fläche auf. In der Nachbearbeitung lässt sich dann diese einfarbige Fläche, aufgrund ihrer eindeutigen Farbe, filtern (ausstanzen) und durch einen anderen Hintergrund ersetzen. Clipsiehe
CodecEin Algorithmus zur
Control LEine Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen Videogeräten
(Camcorder, Heimvideorecorder und Schnittcomputer). Hiermit wird die
Nachbearbeitung der eigenen Videofilme vereinfacht in dem die Geräte über
die Control L Schnittstelle punktgenau gesteuert werden können. In der
Computergestützten
CroppingBezeichnet eine Methode in der die Datenmenge von Videodaten verringert wird indem unsichtbare Bestandteile am Rand des Bildes "beschnitten", bzw. durch einen schwarzen "Rahmen" ersetzt werden. Vorwiegend wird diese Methode herangezogen um ein Video für die DVD-Darstellung zu verbessern, da dadurch erheblich Speicherplatz auf der DVD eingespart werden kann. |